Pforzheim. Mit einer Investition von über zwei Millionen Euro stellt sich das Gartencenter Streb zukunftsfähig auf, wie die Familiengesellschafter im Gespräch mit der PZ erläuterten. „Wir haben Großes vor und wollen unseren Kunden künftig noch mehr Einkaufserlebnis bieten“, sagte Geschäftsführer Andreas Streb. Das Pforzheimer Gartencenter gibt es schon seit 1920 – seit 20 Jahren ist es im Besitz der Familie Streb. Das Traditionsunternehmen beschäftigt 65 Mitarbeiter, darunter fünf Auszubildende. Im September werden noch drei Lehrlinge eingestellt.
Die überdachte Verkaufsfläche wurde zuletzt im Jahr 2005 von 3000 auf 6000 Quadratmeter verdoppelt, damit Gartenfreunde auch bei Regen ungestört einkaufen können. „Mit der begonnenen Umgestaltung werden nochmals 1250 Quadratmeter unter dem Dach geschaffen“, ergänzt Streb, davon 800 Quadratmeter im heutigen Außenbereich. In den vergangenen Wochen wurde die komplette Beleuchtung im Gartencenter auf energiesparende LED-Leuchten umgestellt. „Das spart bis zu 50 Prozent Energie“, so Streb. Inhaltlich setzt das Familienunternehmen weiter auf ein breites Sortiment ausregionaler Produktion. Dabei setzt man auf die Zusammenarbeit mit renommierten Partnern: Feinkost Negele, die Imkerei Zimmerer, Mauch-Obstbau sowie mit Wernert Bio-Agents – und vor allem mit der eigenen Produktions-Gärtnerei von Joachim Streb.
Ein modernes Hochregallager im Außenbereich schafft mehr Platz für die benötigte Ware. Der Innenausbau beginnt dann erst im Sommer. Gartenmöbel werden künftig nicht mehr im Zelt, sondern in den umgestalteten Verkaufsräumen präsentiert. Mehr Platz soll es künftig für Saisonpflanzen und die Dekoabteilung geben. „Wir nutzen dabei modernste Gesichtspunkte des Ladenbaus“, betont Streb. Umgesetzt wird dabei das Motto „Grün erleben“ aus dem mittelständischen Einkaufs- und Marketing-Verbund-Verbund, der Sagaflor AG, der bundesweit 85 eigenständige Häuser angehören.
Das Gartencenter Streb erhält durch verschiedene Holzelemente und Naturstoffe einen edlen Scheunencharakter. Auch der Eingangs-Pavillon werde im Sommer neu gestaltet, ergänzt Streb. Unterdessen geht der Verkauf weiter.

