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Ideengeber und Firmengründer Christopher Fuhrhop aus Pforzheim erklomm in Berlin das Siegerpodest mit seiner Rettungsboje. Foto: Löffler
Ideengeber und Firmengründer Christopher Fuhrhop aus Pforzheim erklomm in Berlin das Siegerpodest mit seiner Rettungsboje. Foto: Löffler
01.07.2015

Restube-Rettungsboje gewinnt den Deutschen Gründerpreis

Berlin/Pfinztal-Berghausen. Sie hat den Auftrieb geschafft: Die gelbe Rettungsboje von Restube hat am Dienstagabend in Berlin bei der Vergabe des Deutschen Gründerpreises Platz eins in der Kategorie Start-Ups erklommen. Damit hat sich die Geschäftsidee des Pforzheimer Maschinenbau-Ingenieurs Christopher Fuhrhop gegen ein breites Bewerberfeld aus Deutschland durchgesetzt.

Für die Finalrunde blieben neben Restube mit Sitz in Pfinztal-Berghausen noch die beiden Münchner Mitbewerber Customized Drinks GmbH (Idee: Heimbrau-Set – Bier zuhause brauen) sowie OnPage.org (Idee: einzigartige Methode zum Qualitäts-Check von Websites).

Ein kurzer Zug am Auslöser, und sekundenschnell bläst sich die Restube-Rettungsboje zu voller Größe auf (die PZ berichtete). „Das völlig neue Sicherheitsprodukt begeistert nicht nur Wassersportler auf der ganzen Welt, sondern auch die hochkarätig besetzte Expertenjury des Deutschen Gründerpreises“, wie gestern Abend bei der Bekanntgabe der Sieger im ZDF-Hauptstadtstudio bekanntgegeben wurde. Die beiden Firmengründer Christopher Fuhrhop und Marius Kunkis hätten es geschafft, eine „bahnbrechende Idee“ umzusetzen. Im Jahr 2012 mit einem Startkapital von 80 000 Euro gegründet, hatte das Unternehmen 2014 einen Jahresumsatz von rund 400 000 Euro, Tendenz deutlich steigend. Je nach Saison sind zwischen 20 und 35 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Deutsche Gründerpreis wird von stern, Sparkassen, ZDF und Porsche ausgelobt. Sie setzen sich für die Förderung der Gründungskultur und des Unternehmertums ein. Der Preis gilt als bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmer. Zum Kuratorium gehören 24 namhafte deutsche Unternehmer, darunter Reinhold Würth, dm-Gründer Götz Werner, Alfred Ritter (u. a. Paradigma in Karlsbad) sowie Trigema-Chef Wolfgang Grupp.

www.deutscher-gruenderpreis.de