Karlsruhe. Das Eisbären-Junges "Mika" aus dem Karlsruher Zoo sorgt seit seiner Geburt für Schlagzeilen. Erst war nicht klar, ob das Tierbaby überleben wird, dann musste die Feuerwehr ihn und seine Mama erst kürzlich aus dem Wasserbecken befreien und jetzt der nächste Schock: Mikas Zeh musste amputiert werden.
Wie der Karlsruher Zoo am Freitag auf Facebook gepostet hat, habe sich der Eisbär auf der großen Außenanlage in einem kleinen Spalt an der Frontscheibe mit der Kralle verkeilt. Beim Versuch, sich dort wieder zu lösen, sei ein Teil des Zehs an der linken Vorderpfote abgerissen. Unter Narkose hätten die Zoo-Tierärzte seine Wunde untersucht. Der zum Teil abgerissene Zeh sei schließlich entfernt worden, weshalb die Bären das Wochenende in der Innenanlage verbracht haben, damit die Wunde in Ruhe heilen könne.


Aufatmen im Karlsruher Zoo: Feuerwehr befreit Eisbärmama und Sohn Mika
Am Montag dann die gute Nachricht: Eisbär Mika habe sich gut von der Narkose erholt und dürfe mit seiner Mutter Nuka wieder in die kleine Außenanlage. Er bekomme weiter Schmerzmittel und Antibiotika, die Wundheilung verlaufe gut. Ein echter kleiner Kämpfer eben.


Eisbär-Jungtier Mika feiert ersten Geburtstag im Karlsruher Zoo
Viele Genesungswünsche auf Facebook
Unter dem Beitrag des Karlsruher Zoos fiebern viele Userinnen und User mit: "Gute Besserung. Das war der erste Schritt zum Erwachsen werden. So unbekümmert wie bis zu dem Vorfall wird er wohl nicht mehr sein. Armer kleiner Mann. Hoffe die Ursache kann behoben werden. Jetzt ist aber echt der Wurm drin", schreibt eine Nutzerin. "Weiterhin gute Besserung dem Goldschatz und den Ärzten und Pfleger vielen Dank das ihr immer da seid", schreibt eine andere. "Weiter gute Besserung, lieber Mika. Hoffe, der fehlende Zeh stört nicht zu sehr", wünscht ihm eine weitere Userin.


Endlich ist es so weit: Ab sofort kann jeder Eisbär-Baby Mika sehen
Schon die Geburt von Mika hat überregional für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Seine Mutter Nuka hat im November 2025 zwei Jungtiere im Zoo Karlsruhe zur Welt gebracht — ihre erste Geburt. Da diese im Außenbereich stattfand und Nuka dort mit dem Nachwuchs geblieben ist, standen die Chancen nicht besonders gut, dass die Jungtiere längere Zeit überleben. Lange war nicht klar, wie es den Eisbär-Babys geht.
Im Dezember ging der Zoo dann nur noch von einem Jungtier aus - und so war es auch. Nur Mika hat überlebt und im Januar wurden dann vom Zoo erste Bilder von ihm veröffentlicht.


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