Pforzheim. Nach der Entkernung der Gebäude des ehemals an der Karlsruher Straße 26 ansässigen Fensterbau-Unternehmens Hutter (das im Spätjahr 2018 nach Eisingen gezogen ist) erfolgt nun der Abriss – um Platz zu schaffen für eine Filiale von Burger King Süd.
Die Stadt hatte hierfür die Baugenehmigung erteilt – ohne auf die Gestaltung des Neubaus Einfluss nehmen zu wollen. Die Genehmigung war in der Nachbarschaft nicht unumstritten, doch Burger King signalisierte, dass man auf die Wünsche eingehen werde. Wenn die Bestandsgebäude komplett abgerissen sind, könnte der Neubau in drei Monaten stehen.
Noch ist offen, was aus dem Brachland wird, auf ein paar hundert Meter weiter in Richtung Autobahnanschlussstelle West ein Burger King stand – bis zum verheerenden Brand im Dezember 2015. Den Bauantrag eines anderen Franchisenehmers als nun an der Karlsruher Straße 26 hatte die Stadt abgelehnt– „wegen „Nichtberücksichtigung angemessener Abstände zwischen Betriebsbereichen nach der Störfall-Verordnung und schutzwürdiger Nutzung“. Direkt dahinter liegt die Scheideanstalt Wieland Edelmetalle.
Doch Burger King will nicht lockerlassen, hat beim Regierungspräsidium Karlsruhe Widerspruch eingelegt.
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