Pforzheim/Enzkreis/Kreis Calw. Deutlich angestiegen sind nach den Osterfeiertagen die 7-Tage-Inzidenzen in Pforzheim und der Region. Das war vom baden-württembergischen Gesundheitsministerium auch so erwartet worden – vorhergesagt ist aber auch wieder ein baldiger Rückgang der Inzidenzen.
Das Landesgesundheitsamt (LGA) hatte über die Feiertage keine Corona-Zahlen veröffentlicht. Deshalb hatten die am Dienstag gemeldeten Werte deutlich unter dem Vorwochenniveau gelegen. Entsprechend stark sind die Zahlen nun wieder angestiegen.
Die Corona-Zahlen im Detail (Stand: 20. April, 16 Uhr):
- Pforzheim: 312 Neuinfektionen; Inzidenz: 522,2 (Vortag: 436,5)
- Enzkreis: 642 Neuinfektionen; Inzidenz: 724,9 (Vortag: 609,8)
- Kreis Calw: 742 Neuinfektionen; Inzidenz: 535,8 (Vortag: 240,4)
Laut LGA ebenfalls deutlich angestiegen ist die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz im Land – um 0,8 auf nun 4,0 (gleicher Tag der Vorwoche: 5,3). Gleichzeitig ist die Zahl der Covid19-Patienten um zehn zurück gegangen auf nun 190 (Stand: 20. April, 16 Uhr).


Baden-württembergisches Gesundheitsministerium rechnet weiter mit Rückgang der Corona-Fälle
Diese Themen sind außerdem am Mittwoch wichtig:
Der Schlag gegen die Chefs einer mutmaßlichen Bande, die ihr Geld unter anderem mit Drogen und Schutzgelderpressung macht sowie in Überfälle auf Friseursalons verwickelt sein soll, musste sitzen. "Wir drehen jeden Stein um – und das kann dauern", so ein Ermittler der Polizei vor einigen Monaten gegenüber der PZ. Am Mittwochvormittag war es so weit: Kräfte des Polizeipräsidiums Pforzheim und des Präsidiums Einsatz mit Spezialkräften trafen sich am Messplatz – es folgte eine große Razzia mit 165 Einsatzkräften und fünf Festnahmen.


Fünf Männer nach großer Polizei-Razzia im Pforzheimer Drogenmilieu in U-Haft
„Um 5.15 Uhr an Osterfreitag ist auf der Würmtalstraße im Ortsteil Würm ein Auto, aus Pforzheim kommend, in den Garten meiner Eltern „geflogen“, schreibt Nelly Brotzel an die PZ-news-Redaktion. Die Mutter von mehreren Kindern wohnt seit neun Jahren an der Durchgangsstraße neben dem Haus ihrer Eltern. Dort schoss der Wagen, der Richtung Mühlhausen unterwegs war, morgens durch den Zaun, als ein Transporter ihm die Vorfahrt nahm. Verletzt worden sei niemand. Zum Glück. Denn auf dem nach ihrer Meinung viel zu schmalen Bürgersteig laufen ihre Kinder tagsüber zur Grundschule.


Auto fliegt in Vorgarten: Anwohnerin in Würm fordert seit Jahren Tempo 30
Spätestens, wenn Aldi auf dem Areal der früheren Schwarzwaldpost zwischen Bleich-, Hohl- und Schwarzwaldstraße baut (und parallel eine Kita mit vier Gruppen sowie 40 Wohneinheiten entstehen, die von der Kommune und privatwirtschaftlichen Partnern betrieben werden), wird eine Mittelinsel in den Vordergrund rücken, die zu 13 Querungsanlagen der mittleren Priorität zählt – als "Ausbau eines sicheren und attraktiven Fußwegehauptnetzes", wie es in einer Mitteilungsvorlage der Stadt an den am Donnerstag kommender Woche tagenden Planungs- und Umweltausschuss heißt.


So soll die Bleichstraße für Fußgänger künftig sicherer werden
Kreisbrandmeister Carsten Sorg wird es freuen: In Keltern wird eine moderne Sirenenanlage installiert, die künftig die Bewohner vor Gefahren warnt. Weil es sich um eine Anlage der neuesten Generation handelt, ist sie über die Integrierte Leitstelle in Pforzheim zuschaltbar – und genau das ist es, was künftig über den Ort hinaus die Region in Sachen Katastrophenvorsorge stark macht: eine Vernetzung und zentrale Steuerung der Anlagen.



