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Im Juli 2017 trafen bei einer Gegendemonstration zu einer AfD-Veranstaltung rund 40 Demonstranten auf rund 30 Polizisten.Foto: PZ-Archiv / Ketterl

Gleich zwei Demos hintereinander: Unruhige Zeiten kommen auf Pforzheim zu

Pforzheim. Unruhige Zeiten stehen Pforzheim im kommenden Monat bevor. Am Samstag, 11. Mai, planen „Die Rechte“, die Initiative gegen Rechts sowie das Antirassistische Netzwerk Baden-Württemberg Demonstrationen in der Stadt. Rund eine Woche vorher, am Freitag, 3. Mai, ab 19 Uhr, sprechen die AfD-Politiker Alice Weidel und Jörg Meuthen sowie Johann Gudenus von der Österreichischen FPÖ im CongressCentrum über das Thema „Europa der Vaterländer“.

Auch dieser Termin birgt Zündstoff. Bereits 2017 hatte eine AfD-Veranstaltung für Aufregung gesorgt.

Rund 1000 bis 1800 Teilnehmer würden bei der Veranstaltung der AfD erwartet, erklärt eine Polizeisprecherin gegenüber der „Pforzheimer Zeitung“. Zudem sei von der sozialistischen Jugend „Die Falken Pforzheim“ eine Gegendemonstration mit 200 Teilnehmern angemeldet worden.

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Hitzig war es im Juli 2017 im Rahmen eines sogenannten Bürgerdialogs der AfD um das Thema „Probleme illegaler Einwanderung“ zugegangen. Gegen diese Veranstaltung protestierten zwar nur rund 40 Menschen vor dem CongressCentrum. Für Diskussionen im Nachgang sorgten aber gleich mehrere Aspekte. Zum einen hatten von der AfD engagierte Türsteher Pressevertretern den Zugang verweigert. Zum anderen sprach die Polizei von einem „Gerangel“ am Eingang zwischen AfD-Sicherheitsleuten, Polizisten und unangemeldeten Gegendemonstranten. Zudem beklagten die beiden Stadträte Ralf Fuhrmann (SPD) und Felix Herkens (Bündnisgrüne), die mitdemonstriert hatten, von einem Polizisten stark in den Oberarm gezwickt worden zu sein.

Mehr lesen Sie am 24. April in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

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